Sa  11. – 18. Juli    Steinhuder Meer  

Steinhuder Meer im gleichnamigen Naturpark heißt unser Radelgebiet in dieser Juli-woche. Neben der großen Wasserfläche wird die Landschaft von der reizvollen    Abfolge von Dünen, Mooren, Wiesen und Wäldern bestimmt. Von unserem Hotel in Steinhude erkunden wir diesen Naturpark, aber verlassen ihn auch zweimal, um die Weserrenaissancestadt Stadthagen sowie die berühmten Herrenhäuser Gärten näher kennen zulernen.

Mit dem Zug fahren wir am Samstagmorgen von Gladbeck über Essen nach Wuns-torf mit der Stiftskirche St. Cosmas und Damian,die das Ortsbild der Stadt an der Aue prägt. Nach der Kaffeepause in der Fußgängerzone mit vielen Fachwerkhäusern radeln wir durch die Auewiesenlandschaft vorbei an Schloss Blumenau mit zinnen-bekrönten Turm und Windmühle Paula zum Hotel in Steinhude.   ca. 10 km
  
Am nächsten Morgen erkunden wir diesen ehemaligen Fischerort am Steinhuder Meer, dem größten Binnensee in Niedersachsen. Nach dem Besuch der Petrus-kirche  erhalten wir im historischenScheuenviertel Einblik in die Tier- und Pflanzen-welt rund um das Vogelschutzgebiet Steinhuder Meer. Anschließend besichtigen wir eine Aalräucherei. Nach der Picknickpause auf der Badeinsel mit feinem Sandstrand geht es mit dem Segelschiff „Auswanderer“ übers Steinhuder Meer  vorbei am „schwimmenden Briefkasten“ zur Festung Wilhelmstein mitten im See.     ca.10 km  

Tags darauf starten wir morgens zur Umrundung des Steinhuder Meers. Bald nach Verlassen von Steinhude beginnt das Moor mit seltenen Pflanzen wie Torfmoos und Wollgras. Bei einem Abstecher zum Wasser über einen Holzsteg haben wir vom Aussichtspunkt einen schönen Blick auf das Steinhuder Meer. Weiter radeln wir nach Neustadt am Rübenberge. Diese Stadt am Toten Moor  bietet uns viele Sehens-würdigkeiten. Dazu gehören u.a. das Fachwerk-Rathaus, der Sühnestein, die Liebfrauenkirche und das Storchenhaus, das älteste Haus in Neustadt, mit einem
Storchennest, in dem Jungstörche aufgezogen werden. Schließlich ist noch Schloss
Landestrost mit Festungsanlage und Schlossgarten zu erwähnen. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel der Weserrenaissance. Wir setzen unsere Rundfahrt fort   auf dem Vogeldamm und kommen auf dem Uferweg zur Weißen Düne. Nach einem Abstecher zum Fachwerkdorf Marfeld und Blick vom Aussichtspunkt zur Insel Wilhelmstein fahren wir zum Flecken  Hagenburg mit der St. Nikolaikirche, einem  bedeutendem Baudenkmal der Neugotik, und dem Schloss Hagenburg mit seltenen Bäumen im weitläufigen Park sowie dem Moorgarten, wo uns das Cafe zum Kaffee einlädt. Von der Sommerresidenz der Schaumburger Grafen verläuft unsere Route durch Wiesen und Felder nach Steinhude.    ca. 40 km    


Unser Sonntagsausflug führt über Loccum mit seinem ehemaligen Kloster zur Weser. In Stolzenau schauen wir uns die St. Jacobikirche an mit ihrem gedrehten Turm und in Landesbergen die Galerieholländer Mühle am historischen Mühlenplatz sowie die
Schweringer Weserfähre. Am frühen Nachmittag kommen wir dann nach Nienburg . In dieser Weserstadt sind sehenswert u. a. das eindrucksvolle Renaissancefachwerk-Rathaus, Pfarrkirche St. Martin, der  Spargelbrunnen und die Skulptur „Die kleine   
Nienburgerin“.
Mit dem Zug geht es nach der Stadtbesichtigung nach Wunstorf und mit dem  Rad nach Steinhude.       ca. 50 km

Am folgenden Morgen überwinden wir zunächst eine kurze Steigung und rollen danach abwärts nach Sachsenhagen mit Rathaus aus Bruchsteinen, Fachwerk-dielenhäuser und einer Wasserburg. Nach Querung des Flüsschens Aue  und                                            
Dem Mittellandkanal gelangen wir durch welliges Geländenach Stadthagen, der Stadt der Weserrenaissance. Beim Stadtrundgang lernen wir u. a. die Zehntscheune kennen, den historischen Marktplatz mit wunderschönen  Fachwerkhäusern, das historische Weserrenaissance-Rathaus und das Schloss mit dem barocken Schloss-garten sowie das Mausoleum des Fürsten zu Hohenstein-Schaumburg. Zurück radeln wir durchs Idenser Moor und an Schloss Boleloh vorbei nach Steinhude        ca. 60 km 

Das erste Ziel der Donnerstagstour ist die Bockwindmühle inDudersen.Weiter geht es mit dem Rad zum geografischen Mittelpunkt von Neustadt am Rübenberge im Klosterforst Mariensee und anschließend in den Kräutergarten. Auf dem Rückweg nach Steinhude schauen wir uns in Otternhagen die Waldbühne und die                  Johanneskirche an.          ca.  60 km                                

Auf unserer letzten Tagestour besuchen wir die Herrenhäuser Gärten Von Steinhude fahren wir zum Mittellandkanal und auf dem Deich nach Seelze, und bald nach Querung der Leine geht es durch kleine Dörfer nach Hannover zu den Herrenhäuser Gärten. Wir erfreuen uns in dieser riesigen Gartenanlage vor allem an dem Berg-garten mit einzigartigen Pflanzensammlungen aus aller Welt, und dem Großen Garten, der zu den bedeutendsten Barockgärten Europas zählt. Besonders sehens-wert sind die Wasserspiele mit der Großen Fontäne, dessen Wasserstrahl bis zu 72 Meter hoch springt. Weiter sind noch die Gärten Orangenparterre mit barocker Pracht und Großes Parterre mit der Glockenfontäne. Nach der ausgiebigen Gartenbesichtigung geht es mit dem Rad auf dem gleichen Weg zurück.   ca. 60 km

                                                                                                                  Preis  795,- €  

Leistungen
Bahnfahrt, Radtransport, Eintritt Herrenhäuser Gärten, Bootsfahrt, Zugfahrt Nienburg – Wunstorf, Versicherung und Reiseleitung

EZ-Zuschlag 109,- €

copyright Von ChristianSchd - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34203783
copyright Von Franzfoto - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11456312